Manchmal ist beim Skatspielen das Glück schon beim Austeilen auf meiner Seite und ich bekomme ein Blatt zum Einrahmen. Das ist natürlich schön, so wie gestern, als ich die ersten beiden Buben und den Karo Buben noch dazu bekommen habe. Zudem habe ich gleich noch eine schöne Herz-Flöte aus As, Zehn, Dame, Neun und Acht – und als Beigabe noch Pik As und Pik Zehn auf die Hand bekommen. Da brauchte ich nicht einmal das Spiel ausreizen, um den Skat zu bekommen. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass im Skat noch etwas Brauchbares liegen würde, habe ich den einfach liegen lassen. Ich habe dann einen Grand Hand mit Schneider angesagt, und weil wir nicht aufgeschrieben haben, habe ich mir offen und schwarz geschenkt. Ich wollte den Mitspielern ja nicht gleich die ganze Hoffnung beim Skatspiel nehmen.
Nun kam der Spieler in Vorhand passend mit Pik raus, denn Herz wäre ja zu gefährlich gewesen. Ich habe dann den Stich übernommen, den letzten Buben gezogen, Herz As, und anschließend die Zehn angespielt, denn König und Sieben lagen auf einer Hand. Den Rest der Skatkarten habe ich dann nach Lust und Laune gezogen. Zum Schluss habe ich dann beide Buben präsentiert, und nachdem alle Karten auf meinen Stapel gewandert waren, habe Ich einen Blick in den Skat geworfen. Da lagen aber nur Kreuz Dame und eine Lusche drinnen, die mir sowieso nichts mehr gebracht hätten.
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Von Cliff am Jul 20, 2010
Ja, das kann natürlich beim Skatspielen auch vorkommen, dass alle „weg“ sagen, bevor jemand die 18 geboten hat. Im klassischen Skat werden die Karten nun eingepasst und es wird noch einmal gegeben. Spielt man allerdings Kneipenskat , ist eine Ramschrunde angesagt. Das ist zwar sehr selten der Fall, aber heute ist es in unserer Runde nun mal gleich zu Beginn passiert. Selbstverständlich darf keiner der Mitspieler den Skat aufnehmen. Seit kurzer Zeit ist in unserer erfahrenen Runde ein neues Gesicht dabei, der sich mit den Regeln noch nicht so gut auskennt. Deshalb werde ich dem Skatbruder ein paar Punkte zum Ramsch erklären müssen.
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Von Cliff am May 14, 2010
Es gibt Zeiten im Leben, da passiert gar nichts, und es ist so langweilig. So hat vor vielen Jahren auch ein Wochenende von mir angefangen. Ich bin dann einfach mal in die Kneipe um die Ecke gegangen. Ach, welche Freude, da habe ich doch meinen „alten“ Skatbruder aus der Studienzeit getroffen. Und da haben wir so aus den Tagen von dieser Zeit gesprochen, vor allem wie wir des Öfteren eine Runde Skat geklopft haben.
Ja, wenn wir jetzt noch unseren dritten Kamerad von damals noch auftreiben könnten, das wär prima. So eine Skatrunde am Samstagnachmittag und ohne Zeitdruck, das wäre doch toll. Ob ich das Spiel überhaupt noch kann? Denn seit der Studienzeit habe ich nicht mehr gespielt. Bestimmt habe ich viel von den Spielregeln vergessen, und wie war das noch mit dem Reizen beim Skat. Welches Blatt brauche ich, damit ich überhaupt reizen kann? Ja dieses und ähnliche Gedanken sind mir durch den Kopf gegangen, und wie es sich später herausgestellt hat, meinem Skatbruder aus der Studienzeit auch.
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Von Cliff am Apr 20, 2010
Es ist wirklich völlig egal, ob man Skat online im Internet oder offline in Kneipen oder auf Turnieren spielt, solange man dies gerne tut. Diese Alternativen hatten wir ja bereits im letzten Beitrag zum Skat online und offline spielen vor einigen Wochen diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es immer auf die Situation ankommt und keine von beiden Alternativen per se auszuschließen ist. Für viele – insbesondere die älteren Semester unter den Skat-Anhängern – hat das Skatspielen online sicher einen größeren Reiz und das offline spielen ist lediglich eine Ergänzung. Für die jüngeren Spieler hingegen ist das online spielen eine ernsthafte Alternative. Schlagworte wie Informationsgesellschaft, Beschleunigung und ständige Erreichbarkeit kommen einem in den Sinn. An Stelle des ausgedehnten Kneipenabends mit den Skat-Brüdern steht das schnelle Spiel zwischendurch im Vordergrund und wird nicht als störend, sondern als willkommene Abwechslung angesehen. In diesem und den folgenden Artikeln sollen einige bekannte und weniger bekannte Skat-Strategien vorgestellt werden, die sowohl bei der Online- als auch der Offline-Variante zum Einsatz kommen.
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Von Cliff am Sep 23, 2009
Nach den vorangegangenen Artikeln über die schönsten Kartenspiele der Welt, zu denen unbestritten das Skatspiel gehört, soll es heute um die Frage gehen, ob Skat lieber online oder offline gespielt wird. Traditionell wird Skat bundesweit in Kneipen gespielt, aber sicher ist, dass Skat online immer beliebter wird. Nach dem Pokerboon der vergangenen Jahre kommt auch das Skat spielen immer stärker in den neuen Medien an und das hat zur Folge, dass auch das Durchschnittsalter der Mitspieler deutlich sinkt. Durch die ständige Verfügbarkeit von Skat online, das rund um die Uhr gespielt werden kann, erreicht Skat auch Leute, die eben nicht abends in die Kneipe möchten – sei es aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen.
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Von Cliff am Aug 28, 2009